Die Anlage

Unser Auslauf ist ein kleiner Paddocktrail – obwohl es diesen Begriff damals noch gar nicht gab. Um ein etwa 17 mal 35 Meter großes Wiesenstück verläuft ein Rundweg. Ein Teil des Auslaufs ist naturbelassen und wird bei Regenwetter entsprechend matschig. Vor dem Stall haben wir daher einen Bereich trockengelegt: mit Schotter, Paddockplatten und Sand. Daneben gibt es einen gepflasterten Fressplatz und einen Liegebereich aus Gummimatten für die Tage, wo selbst der Sand zeitweise ungemütlich ist.

Der Offenstall liegt – bedingt durch unser hügeliges Gelände – tiefer als der Auslauf. Daher führt ein Weg hinunter zum Eingang. Hier wurde der Sand immer weggespült, Paddockplan_1und wir haben jetzt auch hier Gummimatten verlegt. Im Stall gibt es eine frostfreie Tränke. Im Paddock wartet – ganz hinten, weit weg von Futterplatz und Stall – ein Salzleckstein. Bäume und Hecken spenden Schatten und Sichtschutz; wollen die Pferde bestimmte Bereiche einsehen, müssen sie um die Hecke herumgehen. So sind sie recht viel unterwegs, obwohl das Areal von der Größe her noch beherrschbar ist. Wir brauchen zum Abäppeln etwa 20 bis 30 Minuten und müssen keine Gewaltmärsche unternehmen.

Der hintere, unbefestigte Bereich liegt am höchsten und bietet einen guten Ausblick über die Umgebung, das mögen die Ponys sehr. Bei trockenem Boden kann ich den Teil auch abtrennen, um dort zu longieren. Ansonsten nutze ich zum Training eine benachbarte Reitanlage oder besagtes hügeliges Gelände.

Insgesamt hat sich die Größe und Struktur der Anlage gut bewährt. Gut ist auch, dass sich Teile leicht abtrennen lassen, wenn wir die Hecke schneiden müssen, der Regen Bereiche unter Wasser gesetzt hat oder der schmale Weg durch Schnee und Eis zu glatt ist. Die Anlage als Rundweg mit mehreren Toren zur Weide ist praktisch, da wir die Wiese in Parzellen unterteilen und die Pferde dann an passender Stelle rauslassen können.

An den Paddock grenzt noch der kleine Offenstall für die Zebus, unsere vierbeinigen Weidepfleger – dazu später mehr…