Pferde haben grundsätzlich hohe Ansprüche an die Haltung, wenn man möchte, dass sie möglichst artgerecht leben. Die Herausforderung: Den Alltag auf endlosen, aber recht kargen Weideflächen nachbilden, wo sich die Tiere suchen, was sie gerade brauchen, fast ständig vor sich hin kauen, ohne zu dick zu werden, immer in Bewegung sind und in einem stabilen Herdenverband leben. Da stehen wir jetzt mit unseren Hochleistungsgräsern, begrenztem Platz, matschigem Lehmboden und komplizierten Behörden. Aber wir haben inzwischen etliche Probleme gelöst – und probieren immer Neues aus.
Unsere vierbeinigen Tester sind für ihre Aufgabe ideal, denn sie sind, sagen wir mal, einigermaßen anspruchsvoll:
Mánadís, Rappstute, 32 Jahre, Sommerekzem, Zahnprobleme; im Frühjahr 2025 gestorben
Kría, Rappscheckstute, 15 Jahre, reagiert auf Staub mit Husten, empfindliche Verdauung
Gandi, Fuchswallach, 30 Jahre, Rückenprobleme
Mirco, Hafi-Mix, ca. 26 Jahre, extrem futterneidisch

Die Ponys leben in unserem Offenstall mit angrenzenden Weiden. Und da gilt es nun, allen gerecht zu werden. Wie wir das im Alltag neben Job und Familie schaffen, erzähle ich in diesem Blog.

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